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Deutschnationale Volkspartei ArtikelDie Deutschnationale Volkspartei (DNVP) wurde in dem November 1918 als Nachfolgerin der Deutschkonservativen Partei , der Reichs- und Freikonservativen Partei sowie einer Reihe kleinerer antisemitischer Parteien gegründet; außerdem schlossen sich Angehörige des rechten Flügels der Nationalliberalen Partei der DNVP an. 1922 spaltete sich ein Großteil der antisemitischen Kräfte ab und gründete die Deutschvölkische Freiheitspartei. Sie sah sich in der Tradition der "Deutschnationalen Bewegung" stehend.
Wahlplakat der DNVP, 1924
Die DNVP speiste ihre Programmatik ebenfalls aus dem Nationalismus, dem kaiserlichen Konservatismus, rechtem Liberalismus und Antisemitismus.
Die DNVP stand auf dem äußersten rechten Flügel des Parteiensystems. In dem Gegensatz zu den Konservativen der Kaiserzeit konnte sie allerdings ihre soziale Basis erweitern und neben ihren Hochburgen in den ostelbischen Agrargebieten auch in den städtischen Unter- und Mittelschichten Wähler gewinnen. Während sie in den Anfangsjahren die Republik bekämpfte und darum auch den Kapp-Putsch unterstützte, setzten Mitte der zwanziger Jahre die gouvernemental-konservativen Kräfte Regierungsbeteiligungen auf Reichsebene durch.
Wahlplakat der DNVP, 1932
Nach der Wahlniederlage bei den Reichstagswahlen 1928 wurde Alfred Hugenberg zu dem Parteivorsitzenden gewählt, der einen Rechtsruck einleitete und die gemäßigten Kräfte aus der Partei verdrängte.
1929 kooperierte die DNVP mit der NSDAP beim Volksbegehren zur Ablehnung des Young-Planes. Ab 1930 geriet die DNVP gegenüber der NSDAP deutlich in das Hintertreffen, bildete aber mit dieser zusammen 1932 die Harzburger Front. Ebenfalls 1932 unterstützte sie die Regierung von Papen und trat am 30.01 1933ins Kabinett Hitler ein. Am 27.06 1933 löste sich die DNVP, die sich zuletzt in Deutschnationale Front umbenannt hatte, selbst auf. Ihre Reichstagsabgeordneten schlossen sich unverzüglich der NSDAP-Fraktion an.
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Reichstagswahlen bzw. Verfassunggebende Nationalversammlung (1919)
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| 19.01.1919
| 10,3 Prozent | 44 Sitze
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| 06.06.1920
| 15,1 Prozent | 71 Sitze
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| 04.05.1924
| 19,5 Prozent | 95 Sitze
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| 07.12.1924
| 20,5 Prozent | 103 Sitze
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| 20.05.1928
| 14,3 Prozent | 73 Sitze
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| 14.09.1930
| 7,0 Prozent | 41 Sitze
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| 31.07.1932
| 5,9 Prozent | 37 Sitze
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| 06.11.1932
| 8,7 Prozent | 52 Sitze
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| 05.03.1933
| 8,0 Prozent | 52 Sitze
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- [1] (http://www.schulserver.hessen.de/frankfurt/ziehen/12geschichte_weimar/dnvp/dnvp_tobi_germ.htm) - Umfangreiche Hausarbeit zur DNVP
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